In 100 Jahren wird unsere Erde für Menschen unbewohnbar sein

"Wir können nicht weiter unsere Augen verschließen, denn wir sehen in den Kindern unserer KINDER schon jetzt die Generation, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen unbewohnbaren Planeten direkt erleben wird."
-Lennart Cole-

15'364 Forscher aus über 184 Ländern haben eine eindringliche «Warnung an die Menschheit» unterzeichnet. «Das ist eine überwältigende Resonanz, die wir nicht erwartet haben», sagt Ko-Autor Thomas Newsome von der University of Sydney. Auch über 100 Forschende aus der Schweiz haben den Aufruf bis zur Publikation am 23. Oktober unterschrieben.„Ich leugne nicht die

Hawking, der auf dem Starmus-Festival im norwegischen Trondheim sprach, das Wissenschaftler, allen voran Astronomen, Kunst und Musik vereint, ging auch darauf ein, ob das Geld nicht lieber für das Lösen der Probleme auf der Erde eingesetzt werden sollte, und verband dies mit einer Spitze gegen US-Präsident Donald Trump. 

Ich leugne nicht die Wichtigkeit des Kampfes gegen den Klimawandel und gegen die Erderwärmung im Gegensatz zu Donald Trump, der gerade die schlimmste und falscheste Entscheidung zum Klimawandel getroffen hat, die die Welt jemals gesehen hat“, sagte er. Doch es gehe nicht nur um den Klimawandel, so Hawking.

„Die schnelle Reduktion von Ozonkillern zeigt, dass wir die Wende schaffen können, wenn wir entschieden handeln.“ Meteorologen machen vor allem Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) für die Zerstörung der lebenswichtigen Ozonschicht verantwortlich. Sie wurden darum weltweit in vielen Anwendungsbereichen verboten – etwa in Kühlschränken.

Und sie enthält eine positive Nachricht: Das Loch in der schützenden Ozonschicht ist heute so klein wie seit 1988 nicht mehr. Dies ist ein Beispiel dafür, dass die drastische Reduzierung von Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW), die die Ozonschicht in 20 bis 35 Kilometer Höhe der Atmosphäre schädigen, etwas bewirkt hat. 
Seit etwa 2010 liegt der Anteil von Methan stabil zwischen 6,0 und 6,2 %. In absoluten Zahlen sanken die Emissionen zwischen 1990 und 2011 fast jedes Jahr und liegen seither weitgehend stabil bei etwa 2,2 Millionen Tonnen. Methan ist eines der bedeutendsten Klimagase.
Doch auch hier sind wir nicht über dem Berg, wie Studien belegen.

„Mit Ausnahme der Stabilisierung der Ozonschicht“, beginnt die aktuelle Version des Appells, „hat die Menschheit seither viel zu wenige Fortschritte gemacht.“ Der Ökologe und Erstautor William Ripple von der Oregon State University schreibt: „Alarmierenderweise hat sich das Meiste sogar verschlechtert.“ 

Ein paar Beispiele:
Seit der letzten Warnung von Forschern im Jahr 1992, die von 1700 Wissenschaftlern weltweit unterzeichnet wurde, haben sich viele grundlegende Dinge dramatisch entwickelt:
  • Heute leben zwei Milliarden Menschen mehr auf dem Planeten,
  • während die Populationen bei allen anderen Tiergruppen um fast 30 Prozent geschrumpft sei
  • fast 120 Millionen Hektar Waldfläche, eine Fläche so groß wie Südafrika, wurden seither zerstört,
  • die Zahl sauerstoffarmer Todeszonen auf unseren Ozeanen erhöhte sich um 75 Prozent,
  • die Menge des pro Kopf verfügbaren Trinkwassers ist um etwa ein Viertel gesunken.
  • Die Emissionen des Klimagases CO2, schreiben die Autoren, haben seit 1992 weltweit um 62 Prozent zugenommen.
Kurz: Die Warnung sollte uns zu denken geben.
„Schon bald“, schreiben die Forscher um den federführenden Ökologen William Ripple von der Oregon State University, „wird es zu spät sein, den falschen Kurs zu korrigieren.

Wir müssen das vorhandene Geld dafür einsetzen, um MIT und nicht GEGEN unseren Planeten zu leben. Wir müssen verstehen lernen, dass er unsere Lebensgrundlage ist.
Hierzu wird es unweigerlich notwendig sein, über NEUE ARTEN der Marktwirtschaft nachzudenken und dafür KONZEPTE zu entwerfen.
Die Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT" findet sich in unseren THESEN wieder. Sie beinhaltet weder Gleichmacherei, in der Leistung und Engagement sich nicht mehr lohnt, noch fördert sie die ausufernde Ansammlung von Reichtum weniger Menschen.

Eine Marktwirtschaft in der konkrete ZIELE und NOTWENDIGKEITEN weltweit Kräfte bündelt, um MIT der ERDE zu leben, Technologien auf diese Ziele zu konzentrieren und den Einzelnen daran partizipieren zu lassen, wäre ein machbares Modell, dass unsere Leben revolutionieren und die akuten Probleme anpacken könnte. 

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass politische Maßnahmen noch etwas bewirken könnten – damit die Politik aber reagiert, müsse der öffentliche Druck auf sie erhöht werden. Wissenschaftler, einflussreiche Personen in den Medien und Bürger sollen darauf bestehen, dass ihre Regierungen handeln. Allerdings sehen die Forscher die Verantwortung nicht nur in der Politik: „Es ist auch an der Zeit, dass wir unsere individuellen Verhaltensweisen überdenken und verändern.“



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