Armut unmöglich machen?

Jeder 5te in Deutschland hat monatlich nicht mehr 1000,00 Euro zur Verfügung um alle Kosten des Lebens zu begleichen.

Wir benötigen keine Diskussion über und um Hartz 4, sondern eine Diskussion über Armut. Dies sind nicht nur Harz4 Empfänger, sondern auch ALG2 Empfänger und auch arbeitende Menschen, ja Vollzeit arbeitende Menschen.
Das ist krank!

Das Jammern, warum die großen Volksparteien, insbesondere die SPD ihre Wähler verloren hat und weiter verliert, liegt zum einen darin begründet, dass man 20% der Wähler vergrault hat und die, die Knapp über dieser Einkommensgrenze von 1000,00 Euro liegen, obwohl sie Vollzeit arbeiten, zusätzlich vergrault.

Wie benötigen den Umbau unseres aktuellen Systems zu einer
"Partizipierenden Nachhaltigen Marktwirtschaft". Ein System in dem Mitarbeiter in und am Unternehmen beteiligt sind. Der Arbeitnehmer wird vom Bittsteller zum Beteiligten.
Diese über 20% der Menschen suchen Hoffnung in anderen Parteien, die weitaus fortschrittlicher Denken und nicht stets bemüht sind in den ewig "Gleichen Politischen Flickenteppich", neue Flicken einzunähen. Viele davon landen definitiv auch bei HINTERGESTRIGEN PARTEIEN. 

Man muss endlich mal die richtigen Fragen stellen, denn die Schön-Rechnerei bei der Ermittlung des Existenzminimums und der notwendigen Steuerfreibeträge um ein tatsächliches Minimum an Existenz zu gewährleisten, muss beendet werden und vor allem, den Realitäten angepasst werden.

Wovor hat man Angst. Alle Studien, wirklich ALLE belegen, dass die ARMEN die Zeche zahlen, dass es vor allem denen, die schon mehr als genug haben, noch besser geht und die Schere sich jährlich weitet.
Die Armen und die Kleinen sind es jedoch, die ihr Geld im Land lassen, denn GELD wird nur weitergereicht und verschwindet ja nicht ohne Spuren zu hinterlassen.

Wenn wir über "ARME" sprechen und wir reden in Deutschland von mehr als 20% unter Einbeziehung auch derer die Vollzeit im Bereich des aktuellen Mindestlohnes arbeiten.
Wenn wir diesen "ARMEN" eine Chance geben wollen, sich selbst "ala Münchhausen" aus dem Sumpf zu ziehen, dann sollte ein neues System mit einer neuen BASIS dies auch ermöglichen.

Notwenige Maßnahmen und Ideen wären:
1. Der Grundbedarf wird für 2019 auf 1050,00 Euro für jeden festgelegt und erhöht sich Jährlich im Rahmen der Inflation u. Kaufkraft. Dieses Existenzminimum beschreibt dann auch die Pfändungsgrenze.

2. Der Mindestlohn wird im ersten Schritt für 2019 auf 12,50 Euro erhöht und wird an die jährliche Inflation u. Kaufkraft gebunden

3. Der Steuerfreibetrag eines Single wird auf 1.300Euro monatlich und somit auf 15.600 Euro jährlich festgelegt. Somit haben Menschen die Vollzeit arbeiten weitaus mehr Geld, als Menschen die ein Grundeinkommen erhalten u.o. ein Grundeinkommen erhalten und Geld dazuverdienen, nebst partizipieren am Unternehmen.

4. Der Steuerfreibetrag für Paare wird auf 2.600 Euro monatlich und 31.200 Euro Jährlich festgelegt. -siehe 3-

5. Es wird eine Kindergrundsicherung eingeführt, die das Kindergeld ablöst

6. Harz4 wird als Grundeinkommen in Höhe des Existenzminimum gewährt. Zuverdienst bis 1.300 Euro sind ohne Verrechnung Steuerfrei. Ab 1.300 Euro werden Einkünfte wie bei jedem anderen versteuert. Die Kindergrundsicherung wird nicht verrechnet.

7. Jeder der Grundeinkommen erhält, wird in einem Programm zwischen Bund + Unternehmen gefördert (Bildung und Weiterbildung), die in Unternehmen stattfindet, um das Ziel einer Vollzeit Beschäftigung erreichen zu können. Die Bildung/Weiterbildung erfolgt im Rahmen der bisherigen Erfahrungen + den Talenten der Menschen, um neue "Arbeitsbereiche" zu erschließen. Mensch, Bund und Unternehmen werden PARTNER!

8. Jeder mit Berufserfahrung kann über Programme seine Erfahrung ZERTIFIZIEREN lassen, dies würde z.B. erfahrenen und auch älteren Arbeitnehmern ohne Abschluss, jedoch mit intensiver Praxis-Erfahrung, den Einstieg in Bereichen mit geforderten Abschluss erleichtern. -spezielle Zertifizierungs-Programme-

9. ALG 2 das nach Berechnung unter der Grundsicherung liegt, wird auf das Niveau der Grundsicherung angepasst. -Es gelten dann gleiche Regeln wie unter Punkt 6 erörtert.-

Woher kommen die Gelder zur Finanzierung: -einige Ideen-
1. Der Verwaltungsapparat des Arbeitsamtes würde Schrittweise umstrukturiert und intensiv verschlankt. Der Verwaltungsapparat würde in einen Förder/ Bildungs /Kooperations /Zertifizierungs - Programm verwandelt um die Erfahrungen und Talente der Menschen zu Analysieren, zu Dokumentieren und gezielt in das Vermittlungs-Programm "Bund + Unternehmen" zu integrieren. -siehe Punkt 8-.
Zum einem wären das Kosteneinsparungen im Bereich der Verwaltung, der nur noch Härtefälle -chronische Krankheit, Behinderung- zusätzlich betrachten müßte. Zum Anderen würden Gelder für Weiterbildung, Fortbildung direkt in die Unternehmen fließen, die bedarfsgerecht weiterbilden und fördern könnten. Spezialisten des Bundes würden alles notwendige kompetent in die Wege leiten und betreuen. Dies spart sehr viel Geld und investiert Geld an und in kompetente Stellen.

2. Die Mehrwertsteuer für Produkte, die als Luxus eingestuft werden können, wird erhöht. z.B. 29%

3. Der unterste Steuersatz wird von aktuell 14% auf 10% gesenkt. Einkommen über 150.000 Euro würden höher versteuert. Der Spitzensteuersatz bei Einkommen über 250.000 Euro wird ebenfalls erhöht.

4. Der Bereich der Erbschaftssteuer würde überarbeitet -auch für Unternehmen-

5. Konzernsteuern / Unternehmenssteuern müßten im jeweiligen Land geltend gemacht werden -für jeden Handel im jeweiligen Land-.

6. Schwarzarbeit wäre dann wenig sinnvoll und genau hier muss man auch ansetzen. Arbeit muss sich lohnen und zwar in jedweder Form. Steuerfreibeträge und Steuersenkung der untersten Steuersätze würden Schwarzarbeit entgegenwirken.

7. Jeder Mensch zahlt in die "ehemals Arbeitslosenversicherung, dann Grundsicherung" ein. Egal ob Unternehmer oder Vorstand.

8. Jeder Mensch zahlt in die Rentenversicherung ein, egal ob Unternehmer oder Vorstand

9. Jeder Mensch zahlt in die Krankenversicherung ein, egal ob Unternehmer oder Vorstand. -Grundversorgung-.

10. Jeder Arbeitnehmer partizipiert am Unternehmen und kann dieses Geld stets zur nächsten Beschäftigung in einem neuen Unternehmen mitnehmen. -ein Teil als zus. Rente, ein Teil als verfügbare Reserve-

Es darf nicht vergessen werden, dass gerade die Kaufkraft in unserem Land damit gestärkt würde, wenn wir die Menschen stärken, die Ihr Geld tatsächlich für Produkte im Land ausgeben und somit würden das Geld, dass dann jeder Mensch zur Verfügung hat, auch wieder im Markt investiert.
Dies würde wiederum den Unternehmen und dem Markt des jeweiligen Landes zu Gute kommen.

Fazit:
Fördern, Bilden, Kooperation statt verwalten um eine Basis zu schaffen, die Armut unmöglich macht. Zum anderen jedoch Möglichkeiten schaffen und nicht wie bisher mit völlig unrealistischen Zahlen zu agieren, Zuverdienst zur Farce zu gestalten und diese Farce unter Androhung von Regress unbedingt durchzusetzen und zu legitimieren.

Wir müssen uns in der BRD und auch in Europa die Frage stellen, ob wir zusammenrücken, oder ob wir die Spaltung unserer Gesellschaft noch weiter vertiefen wollen, denn die Zeche für die, denen es heute gut geht, wurden von denen gezahlt, die kaum etwas haben.

Es wird Zeit den alten "politischen Flickenteppich" zu entsorgen und sich darauf zu konzentrieren einen neuen Teppich zu weben. Es wird uns ALLEN zu Gute kommen und die Solidargemeinschaft in einem Jeden LAND stärken.
Uns geht es gut, wenn wir es möglich machen, dass es allen, so gut wie möglich gehen kann.






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